Die zunehmende Anzahl an Rekordsommern in Österreich einhergehend mit steigenden Trockenperioden haben bereits ihre Auswirkungen. Diese zeigen sich vor allem in der Landwirtschaft: Der Bewässerungsbedarf steigt von Jahr zu Jahr.

Auch die in den letzten Jahren vermehrt auftretenden Spätfröste setzen den Obstbauern zu. Für eine effiziente Frostberegnung sind teils großer Wassermengen in kurzer Zeit bereit zu stellen.

 

Das erfordert neue, alternative Lösungsansätze und vorausschauende Strategien.

Daher wurden wir von Mach & Partner vom Land Steiermark, Abteilung 14, mit einer Studie beauftragt, um für das Einzugsgebiet Feistritztal den notwendigen landwirtschaftlichen Wasserbedarf zu eruieren. Die Erhebung und Analyse umfasste die wasserwirtschaftlichen Daten im Einzugsgebiet der Feistritz, vom Oberlauf bis zur Landesgrenze inklusive des Ilzbaches. Ein weitläufiges Gebiet mit einer Gesamtfläche von rund 850 km².

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass der zukünftige Bewässerungsbedarf der Gesamtregion Feistritztal zum Großteil nur aus den Fließgewässern des Feistritzbaches und des Ilzbaches nachhaltig gedeckt werden kann.

 

Grund- und Quellwasservorkommen sollen von der Landwirtschaft idealerweise unberührt bleiben.

Die Errichtung alternativer, landwirtschaftlicher Bewässerungsanlagen

 

Abschließend und zur Konkretisierung dieser Studie legten wir zwei Pilotregionen und Hotspots für alternative Bewässerungsmöglichkeiten im Feistritztal fest. Landwirtschaftliche Betriebe in den Regionen Klettenbach und Gschmaierbach zeigen nun auf, wie bei wenig Wasserdargebot der Bewässerungsbedarf bei einem hohen Flächenanteil von Obstkulturen dennoch gedeckt werden kann. Und zwar durch das Fassen von Drainage- und Oberflächenwässer, sowie die Sammlung und Speicherung von Dachwässern großer landwirtschaftlicher Gebäude.

 

Im Einzelfall stellen diese Alternativen einen bedeutungsvollen Beitrag zum Gesamtkonzept dar, welches vom Land Steiermark ausgearbeitet wird.

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Wir von Mach & Partner haben über 30 Jahren Erfahrung im Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik.

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DI Thomas Mach
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