Aktuelles

Hier finden Sie Kommentare zu aktuellen Themen der Wasserbranche und relevante Downloads


Wir suchen einen Lehrling als Bürokaufmann/frau

Wir bieten dir:

  • Eine spannende und abwechslungsreiche Lehrausbildung
  • Kennenlernen unterschiedlicher Tätigkeitsfelder wie Sekretariat, Rechnungswesen, Marketing, Archivverwaltung
  • Förderung deiner fachlichen und persönlichen Eignung und Weiterentwicklung
  • Entlohnung nach KV 631,- brutto im 1. Lehrjahr

Das bringst du mit:

  • Abgeschlossene Pflichtschule mit guten Noten, gerne auch Schulabbrecher aus höheren Schulen
  • Interesse für den kaufmännischen Bereich
  • EDV Kenntnisse (MS-Office)
  • Einsatzfreude, Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit
  • Freundliches, offenes Wesen

 

Bitte richte deine schriftliche Bewerbung an:
Mach & Partner ZT-GmbH
Gewerbepark 2
8111 Gratwein-Straßengel
oder office@mach-partner.at


Unser Leistungsspektrum - Hochwasserschutz

HOCHWASSERSCHUTZ MARKTGEMEINDE KIRCHBERG AN DER PIELACH

Die Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach hat die Mach & Partner ZT-GmbH mit der Durchführung der örtlichen Bauaufsicht und mit der Baustellenkoordination des Hochwasserschutzprojektes Kirchberg an der Pielach beauftragt.

Zweck der Maßnahmen ist die Herstellung eines Hochwasserschutzes für den Ortsbereich der Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach. Die Schutzmaßnahmen sind auf ein 100-jährliches Hochwasserereignis mit einer Ausbauwassermenge von HQ100 = 246 m³/s ausgelegt. Bisher waren bei einem Ereignis dieser Größenordnung rd. 120 Objekte vom Hochwasser betroffen. Der geplante Ausführungszeitraum der Baumaßnahmen umfasst 4 Jahre (September 2015 bis September 2019), es ist aber aufgrund des Baufortschrittes mit einer Fertigstellung schon Ende Sommer 2018 zu rechnen.

Das Bearbeitungsgebiet erstreckt sich vom Ortszentrum bis rd. 1,75 km flussauf der Pielach und beinhaltet im Wesentlichen folgende Elemente:

  • Ersatz der bestehenden festen Wehrschwelle im Ortsgebiet durch eine Wehranlage mit Stauklappe (Breite rd. 24 m) inkl. Errichtung einer Fischaufstiegshilfe in Form eines natürlichen Beckenpasses zur Herstellung der Durchgängigkeit.
  • Sohleintiefung und teilweise Gerinneaufweitung der Pielach
  • Linearmaßnahmen an beiden Ufern und im Hinterland bestehend aus Hochwasser-schutzmauern, Hochwasserschutzdämmen, Krainerwände, Steinschlichtungen
  • Herstellung von links- und rechtsufrigen Drainage- und Transportleitungen
  • Errichtung eines Retentionsbeckens bestehend aus Überströmstrecke, Umschließungs-dämmen und Grundablass, mit einem Retentionsvolumen von 81.000 m³
  • Abtrag und Neuerrichtung der „Stoiberbrücke“ über die Pielach, Spannweite rd. 20 m

Dieses Vorhaben wird durch Fördermittel von Bund und Land Niederösterreich gefördert.

Ihre direkte Ansprechperson für Rückfragen zu diesem Projekt in unserem Büro:
DI Dieter Kremmel, Tel.: (03862) 23456-115
dieter.kremmel@mach-partner.at


Förderungsrichtlinien Bund/Land neu

Im Jahr 2016 sind sowohl die neuen Bundes- als auch Landesförderungsrichtlinien in Kraft getreten. Die in den bisherigen Bundes-Richtlinien definierten Spitzen- bzw. Sockelbereiche (Förderungen 8 % bis 50 % + Pauschalen) wurden aufgehoben, ebenso die Bemessung der Höhe der Landesförderung nach dem Finanzierungsnachweis der Kosten-Leistungsrechnung.

Mit 1.1.2016 sind die neuen Bundes-Förderungsrichtlinien in Kraft getreten und kommen bereits bei allen Förderungsansuchen, welche in den Kommissionssitzungen 2016 behandelt wurden, zur Anwendung. Sie ersetzen die bisher geltenden Richtlinien, welche seit 1999 (in der Fassung 2010) gegolten haben.
Eine Unterscheidung in Spitzenbereiche („Gelbe Linie“) mit Förderungen zwischen 8 % und 50 % und Sockelbereiche (8 %) gibt es nicht mehr. Die Grundlage für die neuen Richtlinien und somit für die Festlegung der Bundesfördersätze bilden nunmehr Basisfördersätze sowie einkommens- und kostenabhängige Teilfaktoren. Die Teilfaktoren werden nach dem Index der Pro-Kopf-Einkünfte der Einwohner der jeweiligen Gemeinde sowie nach den seit 1993 geförderten Investitionskosten je Einwohner ermittelt.
Jedes Jahr werden die daraus errechneten Fördersätze, deren Höhe zwischen 8 % und 40 % ist, aktualisiert und getrennt für Maßnahmen der Abwasserentsorgung sowie Wasserversorgung veröffentlicht.
Die aktuellen Sätze können auf der Homepage der Förderstelle nachgelesen werden:
www.umweltfoerderung/foerdersaetze

Die neuen Landes-Förderungsrichtlinien haben seit 1.7.2016 Gültigkeit und sind jedenfalls verpflichtend für alle Förderansuchen ab 1.1.2017 anzuwenden. Sie orientieren sich im Wesentlichen nach den o.a. Bundes-Förderungsrichtlinien sowie nach den Technischen Richtlinien für Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft.
Sie werden ebenfalls jährlich aktualisiert und verlautbart. Die Basis bildet ein Sockel-Förderungsbetrag von 7 %, wobei – abhängig vom Einkommenssteuerindex – Steigerungsbeträge von 3 % und 5 % vorgesehen sind, sodass die maximale Landesförderung 12 % beträgt. In Ausnahmefällen für Bauvorhaben im besonderen Interesse des Landes können bis zu 17 % Landesförderung gewährt werden.
Weiterhin mit einer Kosten-Leistungsrechnung wird nachzuweisen sein, dass der Kostendeckungsschwellenwert um max. 50 % überschritten wird.
Als Stichtag zur Festlegung des jeweiligen Fördersatzes gilt das Eingangsdatum bei der Abteilung 14 des Landes.
Wesentlich ist auch der Nachweis seitens der Gemeinde einer zumutbaren Abwassergebühr
(€ 2,10 netto/m³) bzw. Wassergebühr (€ 1,40 netto/m³), deren Anwendung bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung nachgewiesen werden muss. Bei anderen Gebührengestaltungen ist auf die o.a. Mindestgebühr mittels der Vorlage ,Musterhaus‘ umzurechnen.
Für die Erstellung der Kosten-Leistungsrechnung existiert bereits eine neue Vorlage, welche ebenfalls an die neuen Richtlinien des Bundes angepasst wurde.
Die Richtlinien mit allen anderen Änderungen sowie sämtliche neuen Formulare und Vorlagen können auf nachstehender Homepage nachgelesen bzw. heruntergeladen werden:
www.wasserwirtschaft.steiermark.at

Für Rückfragen in Zusammenhang mit der Erstellung der Kosten-Leistungsrechnung steht Ihnen Herr DI Andreas Kratz von unserem Büro jederzeit gerne zur Verfügung:
andreas.kratz@mach-partner.at


Unser Leistungsspektrum - Kläranlagen

AUSBAU KLÄRANLAGE PERNEGG
GEMEINDE PERNEGG

Mit einer Bauzeit von etwas über einem Jahr wurde die bestehende Kläranlage Pernegg (2200 EW) nach umfangreichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen an den Stand der Technik angepasst und sichert somit die Abwasserreinigung für diese Region wieder auf Jahrzehnte.

Für die seit 1978 in Betrieb befindliche und nicht mehr dem Stand der Technik entsprechende Kläranlage Pernegg wurden in den Jahren 2008 - 2014 zahlreiche Variantenuntersuchungen bzw. Wirtschaftlichkeitsberechnungen unter Einbeziehung der ebenfalls bestehenden Kläranlagen Mixnitz bzw. Frohnleiten durchgeführt. Resultat der letzten Untersuchung war der Weiterbetrieb der o.a. Kläranlagen, womit der Startschuss für die Planung und den Umbau der Kläranlage Pernegg gegeben war.

Bei der Planung der Kläranlage in Bezug auf deren Anpassung an den Stand der Technik war besonders auf nachstehende Kriterien Augenmerk zu legen:

  • Einbeziehung und Nutzung der Bestandsanlagen
  • Aufrechterhaltung des Kläranlagenbetriebes
  • Berücksichtigung der Hochwasser- und Grundwassersituation

Durch eine leichte Geländeanhebung konnte die Hochwassergefahr hintangehalten werden bzw. wurde auch auf wirtschaftliche Aspekte (Grundwasserhaltung durch geringere Bauwerkstiefen) Bedacht genommen. Der Wasserspiegel wurde um ca. 1,3 m angehoben, wodurch auch die optimale Nutzung der bestehenden Anlagenteile erreicht wurde. Neben der Adaptierung des bestehenden Klärblockes und des Eindickers wurden im Wesentlichen ein neues Nachklärbecken, ein neues Betriebsgebäude inkl. sämtlicher notwendigen steuerungstechnischen und maschinellen Einrichtungen nach Stand der Technik sowie ein neues Schlammspeicherbauwerk errichtet.

Die Gesamtausbaukosten werden inkl. Peripheriearbeiten auf der Kläranlage Pernegg sowie Anpassungsarbeiten auf der Kläranlage Mixnitz ca. € 1.930.000 betragen, wobei der seitens der Förderstellen geförderte Betrag ca. € 1.750.000 ausmacht.


Unser Leistungsspektrum - Kanalsanierung

ABWASSERVERBAND RAUM FROHNLEITEN
KANALSANIERUNG FROHNLEITEN

Aufgrund hydraulischer Überlastungen bei stärkeren Niederschlagsereignissen im Mischwasserkanalnetz sah sich die Stadtgemeinde Frohnleiten veranlasst das Kanalnetz einer Überprüfung zu unterziehen. Die durchgeführten Kanalvideobefahrungen zeigten, dass durch die schadhaften Kanalstränge bereits eine Gefährdung des Grundwassers zu befürchten war.
Anhand dieser Untersuchungsergebnisse wurde ein umfangreiches Sanierungskonzept für das Kanalsystem rechtsufrig der Mur erstellt. In vier Bauabschnitten werden die bestehenden Mischwasserkanäle aufgelassen und durch neue Kanäle mit entsprechender Nennweite ersetzt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sowie aus wirtschaftlichen Überlegungen wird das Mischsystem beibehalten.
Abgesehen von diesen Neuerrichtungen erfolgt eine weitgehendst aufgrabungsfreie Sanierung der Rohrstränge, Einbindungen von verformten Rohren aus Kunststoff und erforderlichen Schachtinstandsetzungen. Die Sanierungsmaßnahmen bei den Schächten umfassen das Abfräßen vorstehender Einmündungen, Verspachtelung von Abplatzungen, Einbau von Schachtbermen sowie die Erneuerung der Einstiegshilfen.

ECKDATEN DES PROJEKTS
Leitungslängen:
Konventionelle Bauweise: 6,1 km Kanäle von DN150 bis DN1000
Ausgrabungsfreie Sanierung: 2,2 km Kanäle von DN150 bis DN700, MP 75/65 bis MP 80/65
Schachtsanierungen: 55 Schächte
Umsetzungszeitraum: Mai 2011 - Frühjahr 2015
Projektverantwortlicher: Winfried Stadler

 


Unser Leistungsspektrum - Digitaler Leitungskataster

1. Wozu dient der digitale Leitungskataster?
In den letzten Jahrzehnten wurde in der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft ein enormes Anlagevermögen geschaffen, das nachhaltig zu bewirtschaften und in seinem Wert zu erhalten ist. Grundlage dafür ist die Dokumentation der Anlagen und ihrer Zustände, um daraus geeignete Aussagen für künftige wasser­ und betriebswirtschaftliche Entscheidungen ableiten zu können. Mit Hilfe eines digitalen Leitungskataster werden unterschiedliche Daten mit geografischen Informationen verknüpft. Dadurch sind Auswertungen für sehr komplexe Fragestellungen möglich, die die Basis für fundierte Entscheidungen durch den Betreiber bilden. Informationen über Anlagenbestand und ­zustand sind quasi auf Knopfdruck abrufbar. Zukünftige Kosten für Erweiterung und Rehabilitation sind planbar.

2. Bin ich verpflichtet einen digitalen Leitungskataster zu führen?
Eine direkte gesetzliche Verpflichtung für die Erstellung eines digitalen Leitungskatasters gibt es nicht. Gemäß § 50 Wasserrechtsgesetz ist der Wasserberechtigte verpflichtet, die Wasserbenutzungsanlage instand zu halten, sodass keine öffentlichen Interessen oder fremde Rechte verletzt werden. Wie eine dem Stand der Technik entsprechende Instandhaltung auszusehen hat, wird in den einschlägigen Normen und Regelwerken festgelegt, die im Haftungsfall als Maßstab für den Grad des Verschuldens herangezogen werden können. Darüber hinaus sind die Gemeinden angehalten, den Gemeindehaushalt nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu führen.

3. Welche Vorteile bringt mir ein digitaler Leitungskataster?
Der digitale Leitungskataster geht weit über einen bloßen digitalen Leitungsplan hinaus. Durch die Verknüpfung von Sachdaten und geografischen Informationen in einer Datenbank ist eine fundierte Unterstützung aller Betriebs- und Instandhaltungsentscheidungen gegeben. Die exakte Dokumentation der Anlagen ermöglicht das rasche Auffinden von Störungen, rechtssichere Auskünfte gegenüber Dritten und dient als Grundlage für Erweiterungsplanungen. Bisher nicht dokumentierte Leitungen können erfasst werden und bleibt dieses Wissen so erhalten. Die zusammenhängende, übersichtliche Darstellung ermöglicht es, allfällige Probleme struktureller Art frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

4. Was kostet ein digitaler Leitungskataster?
Für die Erstellung eines digitalen Wasserleitungskatasters sind etwa 5 bis 6 € je Laufmeter Wasserleitung zu veranschlagen. Für einen Kanalkataster belaufen sich die Kosten etwa auf 6 bis 8 € je Laufmeter Kanal. Die Kosten hängen stark vom Umfang der erforderlichen Naturbestandsaufnahmen ab. Der Bund fördert die Erstellung mit 2 € je Laufmeter bzw. maximal 50% der Firmenrechnungen. Der Beitrag des Landes Steiermark beträgt 10 % der förderbaren Kosten für Wasserleitungskataster bzw. Kanalkataster.

5. Welche Leistungen können wir in diesem Zusammenhang erbringen?
Im Zuge der Erstellung eines digitalen Leitungskatasters können von uns sämtliche Ingenieurleistungen wie Erhebung und Aufbereitung der Grunddaten, Zustandserhebung, Zustandsbewertung, Rohrnetzanalysen, Koordination der Beteiligten, Ausschreibung von Nebenleistungen (Kanalinspektion), Planerstellung und das Einpflegen zukünftiger Änderungen erbracht werden.


Führungszertifikat 2017

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Nachhaltigkeitsbericht 2015