Verpflichtende Vorlage digitale Leitungsinformationssysteme bis Ende 2025

 

Es ist eine Selbstverständlichkeit in unserem Land, den Wasserhahn aufzudrehen und mit Trinkwasser aus der Leitung versorgt zu sein. Gerade weil es so selbstverständlich ist, ist es eine essentielle Aufgabe von Gemeinden, der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft und Betreibern von Trinkwasserversorgungs- sowie Abwasserentsorgungseinrichtungen, für deren einwandfreies und langfristiges Funktionieren zu sorgen.

Digitale Leitungskataster: Informationen über unterirdisches Leitungsnetz

Wie ist der Zustand unserer unterirdischen Leitungsnetze? Diese Frage können nicht alle Verantwortlichen klar beantworten. Wir wissen allerdings, dass Wasserversorgungs- und Abwasserableitungsanlagen teilweise Jahrzehnte alt und am Ende ihrer technischen Lebensdauer sind.

Um mehr über ihre Beschaffenheit zu erfahren und Anlagen am neuesten Stand der Technik zu betreiben, bietet sich die Erstellung eines digitalen Leitungskatasters an.

Mehr Sicherheit für laufenden Anlagenbetrieb dank digitalem Leitungskataster

Die Kernaufgabe der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft ist das Bereitstellen einer sicheren Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Dafür ist das Wissen um Lage und Zustand der Leitungsnetze wesentlich.

Mit einem digitalen Leitungskataster können sich Betreiber ein umfassendes Bild ihrer Anlage machen und erhalten eine solide Entscheidungsgrundlage für deren laufenden Betrieb und Instandhaltung. Im Zuge einer Kamerabefahrung bei Abwasserkanälen oder Rohrnetzanalysen bei Wasserversorgungsleitungen wird das gesamte Leitungsnetz untersucht, die Funktionstüchtigkeit von Anlagenteilen und die Dichtheit überprüft. Aufgrund der großen Datenmengen ist ein digitaler Leitungskataster empfehlenswert. In spätestens fünf Jahren – so schreibt es die Förderrichtlinie des Bundes vor – müssen Leitungsinformationssysteme übrigens verpflichtend in digitaler und Gis-fähiger  Form vorliegen.

 

Entscheidungsgrundlage für Reinvestitionen

Sämtliche Leitungsinformationssysteme bilden die Basis für einen Reinvestitionsplan. In diesem sind alle Maßnahmen der nächsten zehn Jahre, die den Wert- und Funktionserhalt der Trink- und Abwasserversorgung gewährleisten, festgehalten. Die verschiedenen (digitalen) Leitungsinformationssysteme (LIS) sind Teil des Geografischen Informationssystems.

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Wir von Mach & Partner haben über 30 Jahren Erfahrung im Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik.

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DI Andreas Kratz
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